<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gesundheitstipps Archive - Tierarztpraxis Corina Morasch</title>
	<atom:link href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/category/gesundheitstipps/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.tierarztpraxis-morasch.de/category/gesundheitstipps/</link>
	<description>Behandung von Pferden, Hunden, Katzen und Nagern</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 May 2022 15:24:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>10 Tipps um Koliken bei Pferden zu vermeiden</title>
		<link>https://www.tierarztpraxis-morasch.de/10-tipps-um-koliken-bei-pferden-zu-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corina Morasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2022 15:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[futter]]></category>
		<category><![CDATA[kolik]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
		<category><![CDATA[vorsorge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tierarztpraxis-morasch.de/?p=1265</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ausreichend Wasser – Verdauung braucht Flüssigkeit Pferde müssen den ganzen Tag Zugang zu sauberem Wasser haben. Dies sollte am besten aus eine Frischwasserquelle stammen und nicht aus einem Vorratsgefäß. Dieser Tipp mag banal klingen, aber leider verirren sich in einer Tränke schnell mal ein paar Pferdeäppel oder eine tote Maus. Die Folge: Das Pferd trinkt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/10-tipps-um-koliken-bei-pferden-zu-vermeiden/">10 Tipps um Koliken bei Pferden zu vermeiden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ausreichend Wasser – Verdauung braucht Flüssigkeit</h2>
<p>Pferde müssen den ganzen Tag Zugang zu sauberem Wasser haben. Dies sollte am besten aus eine Frischwasserquelle stammen und nicht aus einem Vorratsgefäß. Dieser Tipp mag banal klingen, aber leider verirren sich in einer Tränke schnell mal ein paar Pferdeäppel oder eine tote Maus. Die Folge: Das Pferd trinkt nicht mehr. Daher sollten Sie die Tränke Ihres Pferdes täglich kontrollieren. Im Winter können Tränken leicht einfrieren, wenn diese nicht beheizt sind.</p>
<h2>Raufutter  – muss ständig zur Verfügung stehen</h2>
<p>Pferdedärme sind so konzipiert, dass sie den ganzen Tag über Nahrung aufnehmen und diese Menge an Futter benötigen um die Verdauung in Gang zu halten. Fresspausen von mehreren Stunden sollten vermieden werden. Um zu verhindern, dass das Pferd zu dick wird, ist es ratsam, das Pferd an einer Heuraufe oder Heunetz mit festem Netz zu füttern. Ein Heunetz birgt zwar die Gefahr, dass sich ein Pferdehuf (insbesondere ein Hufeisen) darin verfängt, aber für mich persönlich ist es das Risiko wert, wenn ich den Koliken-Faktor ausschließen kann.</p>
<h2>Kraftfutter – so viel wie nötig und so wenig wie möglich</h2>
<p>Sportpferde brauchen Kraftfutter, um ihre Leistung erbringen zu können. Generell sollte man jedoch darauf achten, möglichst viele kleine Portionen zu füttern. Außerdem sollte zwei Stunden vor und nach der Belastung kein Kraftfutter gegeben werden. Vor der Belastung belastet es den Magen, nach dem Training ist der Magen leer und eventuell übersäuert, sodass ihn Kraftfutter ebenfalls belasten kann. Auch direkt vor dem Weidegang sollte man auf die Gabe von Kraftfutter verzichten. Für manche Pferde kann ein getreidefreies Müsli eine Alternative sein. Je weniger Getreide, umso weniger Belastung für den Magen. Pferde, die zwei Stunden auf der Weide stehen und sich nur von Gras ernähren, haben wissenschaftlich erwiesen ein viel geringeres Risiko, an Kolik zu erkranken als ihre Artgenossen in der Box, die normal gefüttert werden.</p>
<h2>Geeignetes Ergänzungsfutter – die Dosis macht es</h2>
<p>Im Winter sollte Mash mindestens 1x Woche gegeben werden. Bei der Fütterung Ihres Pferdes sollten Sie auf ein ausgewogenes Calcium/Phosphor-Verhältnis achten. Gut sind Leinenöl bei Pferden die zu Koliken neigen. Karotten und Äpfel können gegeben werden, jedoch nur in kleinen Mengen.</p>
<h2>Nur hochwertiges Futter – frisch und geprüft</h2>
<p>Dieser Punkt versteht sich von selbst, aber ich habe ihn hier aufgenommen, weil ich ihn für wichtig hielt. Egal, ob es sich um rohe oder wässrige Lebensmittel handelt, stellen Sie sicher, dass sie nicht abgestanden oder schimmelig sind. Bei vorgemischtem Müsli schauen Sie sich die Zutatenliste genau an. In vielen Müslis sind hohe Anteile an Melasse – das ist nichts anderes als Zucker und daher nicht besonders gesund.</p>
<h2>Pferde sollten nicht zu viel Sand fressen – Sand ist unverdaulich</h2>
<p>Pferde können Sand nicht nur bewusst aus Langeweile fressen, sondern auch unbewusst beim Grasen. Pferde sollten nicht ohne zusätzliches Futter auf eine Weide mit kurzem Gras gelassen werden, da der Sand unweigerlich aus dem Boden gerissen und weggefressen wird. Als Hilfe können Flohsamenschalen am Ende der Weidesaison oder in der Mitte der Weidesaison gefüttert werden. Sie wirken wie kleine Schaufeln im Darm und transportieren so den Sand auf natürliche Weise heraus.</p>
<h2>Seien Sie vorsichtig mit der Beweidung – im Frühjahr ist „Angrasen“ Pflicht</h2>
<p>Gras ist nicht per se schlecht für Kolikpferde, es ist sogar sehr gesund. Allerdings müssen Sie darauf achten, die Weidezeit langsam zu steigern. Beginnen Sie am besten mit 5 &#8211; 10 Minuten Grasen aus Ihren Händen und steigern Sie jeden Tag um ein paar Minuten. Dann, wenn Sie bei 60 Minuten sind, sollten Sie Ihr Pferd auf die Weide bringen und dann weiter Schrittweise steigern. Bei etwas größeren Flächen kann man dann die Zeit erhöhen und nach etwa 4-6 Wochen kann das Pferd den ganzen Tag auf der Weide gehen.</p>
<h2>Genügend Bewegung – täglich und regelmäßig</h2>
<p>Generell gilt, mehr ist besser! Pferde sind Bewegungstiere und sinnvolles Training hilft genau wie bei Menschen, den Körper fit und gesund zu erhalten. Durch die regelmäßige Bewegung wird außerdem die Darmmotorik angeregt und überflüssige Gase können sich lösen. Mindestens sollte täglich Paddock oder Koppelgang erfolgen, besser sogar leichte Arbeit mit dem Pferd (Trab, Galopp beim Reiten oder an der Longe)</p>
<h2>Späne statt Stroh – auf jeden Fall bei „gefräßigen“ Pferden</h2>
<p>Durch eine Einstreu mit Sägespänen kann man vermeiden, dass sich das Pferd mit Stroh vollfrisst und dadurch an Verstopfung bzw. Kolik leidet. Damit er noch genügend Raufutter bekommt, können Sie ihm Stroh in abgemessener Menge geben. Die Kehrseite dieses Ansatzes ist jedoch, dass mehr auf eine ausreichende Heuversorgung geachtet werden muss, da Pferde weniger oder kein Stroh zwischen den Futtermahlzeiten haben als Pferde, die mit Stroh ausgestreut sind. Daher müssen Sie genau abwägen, ob das Pferd dazu neigt, zu viel Stroh zu fressen, oder ob die Koliken einen ganz anderen Grund haben. Sollten Sägespäne nicht zur Verfügung stehen oder die Entsorgung schwierig ist, können Alternativen wie Leinenstroh verwendet werden. Dies wird von den Pferden nicht gefressen, da es Bitterstoffe enthält.</p>
<h2>Vermeiden Sie unnötigen Stress – Pferde reagieren sehr sensibel</h2>
<p>Was Stress für Ihr Pferd ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Generell kann jede Veränderung Stress für das Pferd bedeuten. Ein neues Pferd in der Herde, der Transport zu einem Turnier oder ein Stallwechsel können für sensible Pferde belastend sein. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass sie darauf auch mit Bauchschmerzen reagieren. Andere Pferde hingegen lassen sich durch nichts so schnell aus der Ruhe bringen und haben daher ohnehin eine höhere Belastungsgrenze. Sie müssen Ihr Pferd genau beobachten, wie es mit Situationen umgeht, und so vorsichtig wie möglich sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/10-tipps-um-koliken-bei-pferden-zu-vermeiden/">10 Tipps um Koliken bei Pferden zu vermeiden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Empfohlene Impfungen bei Pferden</title>
		<link>https://www.tierarztpraxis-morasch.de/empfohlene-impfungen-bei-pferden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corina Morasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 16:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[impfung]]></category>
		<category><![CDATA[pferd]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tierarztpraxis-morasch.de/?p=1260</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die wichtigste Impfung bei Pferden ist die Impfung gegen Tetanus (Wundstarkrampf), da diese Bakterien überall im Boden etc. vorkommen und schon durch kleine Wunden in den Körper eindringen können. Hier führen sie dann zu Muskellähmungen bis hin zu der Lähmung der Atemmuskulatur, was dann häufig zum Tode des Pferdes führt. Die 1. Impfung erfolgt mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/empfohlene-impfungen-bei-pferden/">Empfohlene Impfungen bei Pferden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigste Impfung bei Pferden ist die <strong>Impfung gegen Tetanus (Wundstarkrampf)</strong>, da diese Bakterien überall im Boden etc. vorkommen und schon durch kleine Wunden in den Körper eindringen können. Hier führen sie dann zu Muskellähmungen bis hin zu der Lähmung der Atemmuskulatur, was dann häufig zum Tode des Pferdes führt.</p>
<p>Die 1. Impfung erfolgt mit 6 Monaten und es Bedarf einer 2. Impfung 3 bis 4 Wochen nach der Erstimpfung sowie einer weiteren Impfung ein Jahr nach der 2. Impfung Grundimmunisierung). Booster Impfungen dann alle 2-3 Jahre.</p>
<p>Eine weitere wichtige und sinnvolle Impfung ist die<strong> Influenza Impfung beim Pferd</strong>, gerade wenn Pferde viel Kontakt zu anderen Artgenossen haben, beispielsweise in Einstellbetrieben und Zuchtbetrieben. Bei Wettkämpfen (Turnieren) ist die Influenza Impfung Pflicht, d.h. kein Pferd darf ohne nachgewiesenen Influenzaimpfschutz daran teilnehmen.</p>
<p>Die 1. Impfung erfolgt mit 6 Monaten, eine 2. Impfung dann 3-4 Wochen später, die 3. Impfung dann 5-6 Monate nach der 2. Impfung. Auffrischungsimpfungen alle 6-9 Monate. Ausnahme sind Turnierpferde, diese müssen nachweislich alle 6 Monate gegen Influenza geimpft werden.</p>
<p>Die <strong>Herpesimpfung ist für Zuchtstuten notwendig</strong> und sinnvoll, da eine Infektion mit einem Herpes Virus zu einem Virusabort oder totgeborenen Fohlen führen kann. Dies beinhaltet den EHV Stamm 1. Auch hier wird dreimalig geimpft (siehe Influenza) und kann auch mit der Influenza Impfung kombiniert werden</p>
<p>Der <strong>Herpesstamm 4</strong> führt zu schweren Erkrankungen der Atemwege, bis hin zu neurologischen Symptomen und kann leider auch tödlich enden, wie erst letztes Jahr ein Ausbruch auf einem internationalen Turnier in Spanien leider gezeigt hat. Ab 2023 müssen wieder alle Pferde, welche an Wettkämpfen teilnehmen auch gegen Herpes geimpft sein. Hier gibt es auch Kombipräperate welche den Herpesstamm 1 und 4 enthalten, Grundimmunisierung ab 6 Monaten 1. Impfung 3 bis 4 Wochen später 2. Impfung und dann alle 6 Monate eine Booster Impfung.</p>
<p>Die <strong>Tollwutimpfung</strong> wird nur noch bei Pferden welche an Waldgebieten in möglichen Grenzregionen und ganzjährig draußen gehalten werden empfohlen. Erste Impfung mit 6 Monaten und dann alle 3 Jahre eine Auffrischungsimpfung.</p>
<p>Impfungen gegen <strong>Druse und Westnils Desase</strong> ist nur bei entsprechenden Haltungsformen z.B. gegen Druse bei Jungtieren welche in größeren Herden gehalten werden oder in entsprechend gefährdeten Regionen (Westnilsdease) zu empfehlen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/empfohlene-impfungen-bei-pferden/">Empfohlene Impfungen bei Pferden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Empfohlene Impfungen für Katzen</title>
		<link>https://www.tierarztpraxis-morasch.de/empfohlene-impfungen-fuer-katzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corina Morasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2022 14:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[impfung]]></category>
		<category><![CDATA[katze]]></category>
		<category><![CDATA[katzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tierarztpraxis-morasch.de/?p=1254</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die wichtigsten Impfungen zum Schutze ihrer Katze sind Impfungen gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche. Dies sind auch heutzutage noch mit die häufigsten, insbesondere dem Katzenschnupfenkomplex zugehörige, Erkrankungen bei Katzen, welche durch eine schützende Impfung vermieden werden können. Es sollten aber nicht nur Freigänger Katzen geimpft werden, sondern auch Wohnungskatzen, da diese ebenfalls erkranken können. Es wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/empfohlene-impfungen-fuer-katzen/">Empfohlene Impfungen für Katzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigsten Impfungen zum Schutze ihrer Katze sind Impfungen gegen <strong>Katzenschnupfen und Katzenseuche</strong>. Dies sind auch heutzutage noch mit die häufigsten, insbesondere dem Katzenschnupfenkomplex zugehörige, Erkrankungen bei Katzen, welche durch eine schützende Impfung vermieden werden können. Es sollten aber <strong>nicht nur Freigänger Katzen geimpft werden, sondern auch Wohnungskatzen</strong>, da diese ebenfalls erkranken können.</p>
<p>Es wird ein <strong>Kombinationsimpfstoff</strong> verwendet, d.h. mit einer Spritze werden beide Impfkomponeneten abgedeckt.</p>
<p>Die <strong>Grundimmunisierung besteht aus 3 Impfungen</strong> im Abstand von jeweils 3-4 Wochen beginnend frühestens mit der 8. Lebenswoche. Auffrischungsimpfungen, sogenannte Booster Impfungen erfolgen dann<strong> jährlich bei Katzenschnupfen und alles 2-3 Jahre bei Katzenseuche.</strong></p>
<p>Die <strong>Tollwutschutzimpfung</strong> schütze nicht nur das Tier, sondern auch den Menschen, da es sich bei der Tollwut um eine Zoonose handelt, d.h. eine vom Tier auf den Menschen übertragbare Erkrankung. Diese kann leider oft auch heute noch tödlich verlaufen. Obwohl bei unseren Haustieren in Deutschland schon viele Jahre keine Tollwutfälle mehr aufgetreten sind kann es dennoch durch Einschleppung dieser gefährlichen Erkrankung über das Ausland zu einem erneuten Ausbruch in Deutschland kommen. Daher sollten alle Freigänger Katzen dagegen geimpft sein. Bei Reisen mit dem Tier ins Ausland ist eine Tollwutimpfung zudem zwingend erforderlich.</p>
<p>Die <strong>Grundimmunisierung beinhaltet 1 Impfung</strong> mit frühestens 12 Wochen und einer Wiederholungsimpfung je nach Impfstoff 4 Wochen später bzw. nach einem Jahr. Booster Impfungen sind <strong>dann alle 3 Jahre zu wiederholen.</strong></p>
<p>Die Tollwutimpfung kann ebenfalls als Kombi-Impfung zusammen mit dem Katzenschnupfen / Katzenseuche-Impfstoff durchgeführt werden.</p>
<p>Reine Wohnungskatzen benötigen keinen Tollwutimpfschutz.</p>
<p>Alle Kombi-Impfstoffe sind in der Regel sehr gut bei Katzen verträglich.</p>
<p>Es gibt zudem noch eine Impfkomponente gegen Chlamydien Infektionen, welcher auch in Kombiimpfstoffen enthalten sein kann. Da Chlamydien leider bei Katzen gerne hartnäckige Augenentzündungen und Schnupfen hervorrufen können ist es auch sinnvoll dagegen zu impfen, Grundimmunisierung und jährliche Booster Impfungen</p>
<p>Die <strong>Katzenleukose-Impfung</strong> ist ebenfalls nur bei Freigänger Katzen zu empfehlen, da die Übertragung nur von Tier zu Tier stattfindet. Wichtig ist es, vor der ersten Impfung einen Leukose Test über das Blut erstellen zu lassen, da nur negativ getestete Tiere geimpft werden sollten. Viele Katzen sind nämlich latent infiziert, d.h. Träger dieser Viruserkrankung ohne selbst Krankheitssymptome zu zeigen. Sie sind dann aber trotzdem Überträger dieser Krankheit. Impft man aber ein latent infiziertes Tier kann im schlimmsten Fall die Impfung dann zum Krankheitsausbruch führen. Ist die Leukose erst einmal ausgebrochen, endet sie leider meist tödlich für das Tier.</p>
<p>Die <strong>Grundimmunisierung erfolgt mit 2 Impfungen</strong> im Abstand von 3-4 Wochen mit frühestens 12 Wochen und dann mit einer<strong> jährlichen Auffrischungs-Impfung</strong>. Allerdings sollte nur bis zu einem Alter von maximal 10 Jahren geimpft werden, da einerseits ältere Freigänger sehr selten noch daran erkranken und anderseits diese Impfung leider auch zu einer recht schwerwiegenden Impfreaktion, das Auftreten von  feline Sarkomen (bösartigen Tumorart) führen kann.</p>
<p>Eine Impfung gegen das<strong> feline Coronavirus (entspricht nicht dem humanen Corona-Virus)</strong>, welches die gefährliche und oft auch tödliche <strong>feline infektiöse Peritonitis</strong> auslöst, kurz „<strong>FIP-Erkrankung</strong>“, wird <strong>derzeit nicht empfohlen</strong> da es keinen wirklich wirksamen Impfstoff dagegen gibt. Ein noch im Handel befindliche nasal zu verabreichender Impfstoff ist leider so gut wie unwirksam. Es wird aber an einem wirksameren Impfstoff geforscht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/empfohlene-impfungen-fuer-katzen/">Empfohlene Impfungen für Katzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auslandsreise mit dem Hund &#8211; wichtige Tipps und Hinweise</title>
		<link>https://www.tierarztpraxis-morasch.de/auslandsreise-mit-dem-hund-wichtige-tipps-und-hinweise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corina Morasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2022 15:53:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[ausland]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tierarztpraxis-morasch.de/?p=1236</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auslandsreisen mit dem Hund Wenn Sie planen mit Ihrem Hund ins Ausland zu reisen, sollten Sie sich besonders sorgfältig vorbereiten. Beginnen Sie bereits 6 Monate vor der geplanten Reise, denn manche Länder sehen Bestimmungen vor, welche eine entsprechende Vorlaufzeit haben. Einreisebestimmungen Vor Ihrer Reise sollten Sie sich über die Einreisebestimmungen für alle Ländern, welche Sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/auslandsreise-mit-dem-hund-wichtige-tipps-und-hinweise/">Auslandsreise mit dem Hund &#8211; wichtige Tipps und Hinweise</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Auslandsreisen mit dem Hund</h1>
<p>Wenn Sie planen mit Ihrem Hund ins Ausland zu reisen, sollten Sie sich besonders sorgfältig vorbereiten. Beginnen Sie bereits 6 Monate vor der geplanten Reise, denn manche Länder sehen Bestimmungen vor, welche eine entsprechende Vorlaufzeit haben.</p>
<h2>Einreisebestimmungen</h2>
<p>Vor Ihrer Reise sollten Sie sich über die Einreisebestimmungen für alle Ländern, welche Sie besuchen informieren. Die Bestimmungen können von Land zu Land sehr unterschiedlich sein. Auf jeden Fall benötigen Sie für Ihren Hund einen EU-Ausweis mit einer Transponder-Chip Kennzeichnung. Diesen bekommen Sie bei Ihren Tierarzt vor Ort. Der Transponder wird unter die Haut injiziert und kann lebenslang unverändert verwendet werden. Mit einem Lesegerät kann jeder Tierarzt oder Tierheim berührungslos und schmerzlose die Chip-Nummer des Hundes auslesen und mit der verzeichneten Nummer im Ausweis vergleichen. Auch Grenzbeamte haben diese Lesegeräte. Im Ausweis wird der Besitzer des Hundes und Impfungen und Behandlungen dokumentiert. Darüber hinaus muss aus dem Heimtierausweis hervorgehen, dass ein gültiger Tollwutschutz vorliegt. Die Gültigkeitsdauer des Impfschutzes richtet sich nach den Angaben des Herstellers. Fragen Sie hierzu gegebenenfalls Ihren Tierarzt. Eine Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor dem Grenzübertritt erfolgt sein.</p>
<p>Über die Einreisebestimmungen einzelnen Ländern können Sie sich am besten auf diesen Webseiten informieren:</p>
<p><a href="http://www.petsontour.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.petsontour.de/</a><br />
<a href="http://www.travel4dogs.de/einreise.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.travel4dogs.de/einreise.html</a><br />
<a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/HeimtiereEinreiseregelung.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/HeimtiereEinreiseregelung.html</a></p>
<h2>Impfungen</h2>
<p>Vor allem in Ländern des Mittelmeerraumes inklusive Ungarn können folgende Schutzimpfungen (zusätzlich zu der verpflichtenden Tollwut Impfung) Sinn machen:</p>
<ul>
<li>Sechsfach Impfung SHPPi+LT (Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Pavoinfluenza, Leptospirose), welche aus zu den bekannten Standard-Impfungen in Deutschland gehört.</li>
<li>Leishmaniose-Impfung, falls regelmäßig Reisen nach Spanien, Frankreich, Italien stattfinden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Parasitenschutz</h2>
<p>Vor allem in Ländern des Mittelmeerraums kommen Krankheiten vor, welche bei uns noch nicht oder nur wenig verbreitet sind. Viele dieser Krankheiten werden durch Parasiten und Insekten übertragen. Aus diesem Grunde ist es wichtig für einen ausreichenden Schutz Ihres Hundes zu sorgen, um das Ansteckungsrisiko weitgehend zu vermeiden.</p>
<p>Folgenden Möglichkeiten bieten sich an:</p>
<p><strong>Scalibur Halsband</strong></p>
<p>Dieses Halsband kann dauerhaft vom Hund getragen warden. Es gibt über die Haut eine geringe aber ausreichende Dosis eines Wirkstoffes ab, welcher den Hund umfassend gegen Parasiten schützt. Es wirkt ungefähr 6 Monate. Dazu zählen auf beispielsweise die Sandmücken, welche Krankheiten übertragen kann</p>
<p><strong>Advantix Spot on</strong></p>
<p>Dieses Medikament wird im Nacken des Hundes auf die Haut aufgetragen und schützt ca. 4 Wochen gegen eine große Anzahl an Parasiten.</p>
<h2>Verordnungen</h2>
<p>Im Ausland gelten oft spezielle Vorschriften für das Führen von Hunden in der Öffentlichkeit. Informieren Sie sich vor der Abreise ausführlich darüber. Wichtige Aspekte sind beispielsweise Leinen- und Maulkorb Pflicht, Halten von bestimmten Rassen, Nutzung von Plätzen und Stränden und vieles mehr. Informationen dazu finden Sie hier:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/auslandsreise-mit-dem-hund-wichtige-tipps-und-hinweise/">Auslandsreise mit dem Hund &#8211; wichtige Tipps und Hinweise</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie oft muss ich meinen Hund oder meine Katze entwurmen?</title>
		<link>https://www.tierarztpraxis-morasch.de/wie-oft-muss-ich-meinen-hund-oder-meine-katze-entwurmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corina Morasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 14:38:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Entwurmung]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[katze]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://hund-katze-maus.vet/?p=36</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hunde und Katzen sollten regelmäßig entwurmt werden. Auch Katzen, welche nur im Haus leben können sich mit Würmern infizieren, welche die Menschen mit dem normalen Straßenstaub mit ins Haus nehmen. Wie oft Sie Ihre Tier entwurmen sollten, um sich und das Tier zu schützen können Sie leicht mit dem Test der ESCCAP testen. Dieses unabhängige [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/wie-oft-muss-ich-meinen-hund-oder-meine-katze-entwurmen/">Wie oft muss ich meinen Hund oder meine Katze entwurmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hunde und Katzen sollten regelmäßig entwurmt werden.</strong> Auch Katzen, welche nur im Haus leben können sich mit Würmern infizieren, welche die Menschen mit dem normalen Straßenstaub mit ins Haus nehmen.</p>
<p>Wie oft Sie Ihre Tier entwurmen sollten, um sich und das Tier zu schützen können Sie leicht mit dem <a href="https://www.esccap.de/entwurmungstest/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Test der ESCCAP</a> testen.<span id="more-36"></span> Dieses unabhängige Institut stellt ein <a href="https://www.esccap.de/entwurmungstest/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online Formular</a> bereit, in welches Sie nur zwei mal neun Fragen beantworten müssen, um eine qualifizierte Information zu bekommen. Nutzen Sie diese gute Möglichkeit die optimale Entwurmung für Ihr Tier zu finden.</p>
<p>In diesem Artikel bei finden Sie interessante <a href="https://www.esccap.de/parasiten/" target="_blank" rel="noopener">Hintergründe zum Thema &#8222;Entwurmung von Hunden und Katzen&#8220;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/wie-oft-muss-ich-meinen-hund-oder-meine-katze-entwurmen/">Wie oft muss ich meinen Hund oder meine Katze entwurmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was tun wenn mein Hund oder meine Katze Durchfall hat?</title>
		<link>https://www.tierarztpraxis-morasch.de/was-tun-wenn-mein-hund-oder-meine-katze-durchfall-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corina Morasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 15:54:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://hund-katze-maus.vet/?p=18</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durchfall kann bei Hunden und Katzen kurzfristig auftreten. Es muss nicht immer gleich eine ernste Erkrankung dahinter stecken, die Symptome sollten aber ernst genommen werden. Jede Verdauungsstörung, wie beispielsweise Durchfall, ist eine Belastung für den Darm des Hundes oder der Katze. Je länger der Durchfall andauert, desto schwerer ist er wieder abzustellen. Hier die Maßnahmen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/was-tun-wenn-mein-hund-oder-meine-katze-durchfall-hat/">Was tun wenn mein Hund oder meine Katze Durchfall hat?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durchfall</strong> kann bei Hunden und Katzen kurzfristig auftreten. Es muss nicht immer gleich eine ernste Erkrankung dahinter stecken, die <strong>Symptome sollten aber ernst genommen werden</strong>. Jede Verdauungsstörung, wie beispielsweise <strong>Durchfall</strong>, ist eine Belastung für den Darm des <strong>Hundes oder der Katze</strong>. Je länger der <strong>Durchfall</strong> andauert, desto schwerer ist er wieder abzustellen.</p>
<p>Hier die Maßnahmen, welche Sie treffen sollten, wenn Ihr <strong>Hund oder Ihre Katze Durchfall hat</strong>:<span id="more-18"></span></p>
<ul>
<li>Geben Sie <strong>einen Tag lang gar nichts zu fressen</strong>, damit sich der Darm beruhigen kann</li>
<li>Geben Sie <strong>lauwarmen Tee zu trinken</strong> (am besten Kamille oder Fenchel)</li>
<li>Starten Sie am zweiten Tag mit <strong>Schonkost</strong>, bestehend aus gekochtem <strong>Putenfleisch</strong> und <strong>Hüttenkäse</strong> (körniger Frischkäse). Hunden können Sie noch gekochten Reis dazu geben</li>
<li>Sie sollten die <strong>Schonkost konsequent mindestens eine Woche</strong> geben, auch wenn sich der Kot normalisiert hat. Der Darm braucht lange, um sich zu regenerieren</li>
<li>Geben Sie zwischendurch <strong>keine Leckerlie</strong> und achten Sie darauf, dass Hund oder Katze<strong> keine Essensreste</strong> oder ähnliches erreichen kann.</li>
<li>Unterstützen können Sie zusätzlich bei stärkerem <strong>Durchfall</strong> <strong>mit Heilerde</strong> und 2x täglich 5-8 Nux Vomica Globuli D6</li>
</ul>
<p>Sollte zum Durchfall noch Erbrechen hinzukommen, der Kot dunkel von Blut werden oder nach einigen Tagen keine Besserung eintreten, sollten Sie dringend einen <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/kontakt/">Termin vereinbaren und in die Sprechstunde kommen</a>. Am besten nehmen Sie direkt eine Kotprobe mit, der Tierarzt kann dann in Labor bestimmen, was der genaue Auslöser des Durchfall ist und passend behandeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/was-tun-wenn-mein-hund-oder-meine-katze-durchfall-hat/">Was tun wenn mein Hund oder meine Katze Durchfall hat?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zahnstein beim Hund &#8211; Ursachen, Behandlung &#038; Hilfestellungen</title>
		<link>https://www.tierarztpraxis-morasch.de/zahnstein-beim-hund-ursachen-behandlung-hilfestellungen/</link>
					<comments>https://www.tierarztpraxis-morasch.de/zahnstein-beim-hund-ursachen-behandlung-hilfestellungen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Corina Morasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 15:42:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[kauspielzeug]]></category>
		<category><![CDATA[zähneputzen]]></category>
		<category><![CDATA[zahngesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[zahnpflege]]></category>
		<category><![CDATA[zahnstein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hund-katze-maus.vet/?p=105</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sind Parodontitis und Zahnverlust bei Zahnstein beim Hund die unabänderlichen Folgen? Glücklicherweise nein, wenn man gewissenhaft Zahnpflege beim Hund betreibt. Das strahlend weiße Gebiss junger Hunde fällt jedem sofort auf. Doch meist schon ab einem Alter von drei Jahren kann man bei vielen Tieren Verfärbungen und Zahnstein an den Zähnen erkennen. Zahnstein ist aber nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/zahnstein-beim-hund-ursachen-behandlung-hilfestellungen/">Zahnstein beim Hund &#8211; Ursachen, Behandlung &#038; Hilfestellungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind Parodontitis und Zahnverlust <strong>bei Zahnstein beim Hund die unabänderlichen Folgen?</strong> Glücklicherweise nein, wenn man<strong> gewissenhaft Zahnpflege beim Hund betreibt.</strong> Das strahlend weiße Gebiss junger Hunde fällt jedem sofort auf. Doch meist schon ab einem Alter von drei Jahren kann man bei <strong>vielen Tieren Verfärbungen und Zahnstein an den Zähnen erkennen</strong>. Zahnstein ist aber nicht nur ein ästhetisches Problem. Aus diesem Grund übernehmen auch die gesetzlichen Krankenkassen bei Menschen, <strong>die Kosten für die jährliche Zahnsteinentfernung</strong>, um weiteren Zahnerkrankungen vorzubeugen. Nur wenn der Hundehalter bei seinem besten Freund, die gleiche Sorgfalt aufwendet, kann bei diesem einem Zahnverlust positiv entgegengewirkt werden. <strong>Den Zahnstein kann der Tierarzt auch beim Hund entfernen</strong>. Mit Scaler, Küretten oder mit Ultraschall. Deshalb sollte ein jährlicher Gebisscheck auch beim Hund obligatorisch sein.<span id="more-105"></span></p>
<h2>Plaque: damit fängt alles an</h2>
<p>Als Plaque bezeichnet man die weichen Beläge aus Futterresten, Speichel, Bakterien sowie deren Stoffwechselprodukten. Werden die Plaques nicht regelmäßig mit einer Zahnbürste entfernt, <strong>verhärten sich diese in Verbindung mit Mineralsalzen</strong>. Die daraus entstehende, raue, gelbliche, graubraune Schicht<strong> bezeichnet man als Zahnstein,</strong> die sich als erstes im Grenzbereich vom Zahn zum Zahnfleisch ablagert, wo es mit der Zeit zu Zahnfleischentzündungen kommt. Im weiteren Verlauf erfolgt in diesem Bereich ein Zahnfleischschwund (Parodontitis), bis hin zu schmerzhaften Vereiterungen zwischen Zahn und Zahnfleisch.<strong> Die Vereiterungen sind ein Grund für den späteren Zahnausfall.</strong> Der Hund hat dann einen fauligen Mundgeruch. Dass der Hund bei diesem Prozess unsäglich leidet, dürfte wohl jedem klar sein. <strong>Da der Hund nicht selber über seine Zahnschmerzen Auskunft geben kann,</strong> ist ein regelrechter Check des Hundemauls durch den Tierarzt nötig, um zu klären, ob aktiv Handlungsbedarf besteht. <strong>Im schlimmsten Fall muss der Arzt den kompletten Zahn unter Vollnarkose ziehen.</strong> In fortgeschrittenem Alter stellt eine Narkose aber oft ein hohes Risiko dar.</p>
<h2>Zahnstein beim Hund</h2>
<p>Im Gegensatz zu Plaque<strong> ist Zahnstein nicht mehr mit der <a href="https://amzn.to/3MthdgK" target="_blank" rel="noopener">Zahnbürste</a> zu entfernen</strong>. Deshalb müssen gezielte Anstrengungen unternommen werden, die dem Zahnstein beim Hund vorbeugen helfen. Denn Zahnstein befällt meist nicht nur einen Zahn, sondern das ganze Gebiss. Die daraus entstehenden, blutenden Entzündungen des Zahlfleisches führen zu massiven Ansiedlungen von Bakterien und Kiefervereiterungen. Das ist eine schwere, gesundheitliche Belastung für den ganzen Organismus,<strong> wenn der Hund nicht mehr richtig fressen kann.</strong> Diverse Folgeschäden, wie Herz- und Nierenentzündungen, sollen damit in Verbindung stehen. Nicht zuletzt führen Zahnschmerzen auch bei unserem Vierbeiner zu einer Veränderung seiner Psyche. So wird aus einem einst fröhlichen Hund, ein leidendes, mürrisches Tier.</p>
<p><strong>Die Ursachen für Zahnstein beim Hund</strong></p>
<ul>
<li>zuckerhaltiges Hundefutter</li>
<li>zu viel Nassfutter und zu wenig gutes Trockenfutter</li>
<li>nicht genügend effektives Kauspielzeug</li>
<li>fehlende oder zu geringe Zahnpflege beim Hund</li>
</ul>
<h2>Mit dem richtigen Futter dem Zahnstein beim Hund vorbeugen</h2>
<p>Es gibt im Alltag eine einfache Maßnahme, <strong>um dem <a href="https://amzn.to/3xKB07z" target="_blank" rel="noopener">Zahnstein beim Hund entgegen zu wirken</a></strong>, beziehungsweise um diesen weniger stark entstehen zu lassen. Das ist mit einer eventuellen Umstellung des Hundefutters verbunden, da manche Futterarten besser geeignet sind, <strong>um Zahnstein weniger stark entstehen zu lassen</strong>. So ist minderwertiges Nassfutter zu vermeiden, denn das führt fast zwangsläufig zur Zahnstein-Bildung. Beim Kauf von Hundefutter ist immer genau auf deren Zusammensetzung zu achten. <strong>Gerade im minderwertigen Futter ist allgemein Zucker oder Zuckercouleur enthalten</strong>, um aus Abfallprodukten hergestelltes Futter ansehnlich wirken zu lassen. Zugesetzte Lockstoffe lassen den Hund das dann bereitwillig fressen. Durch Zucker gedeiht Zahnbelag besonders gut. Nicht anders ist das bei billigem Trockenfutter und den vielen Snacks und Sticks, die eine Belohnung für das Tier sein sollen. Hundebesitzer, die regelmäßig auf die Inhaltsstoffe achten, werden sich wundern, wo überall Zucker enthalten ist. <strong>Der ist für den Hund genauso schädlich wie für den Menschen</strong>. Für viele Vierbeiner sogar noch schlimmer, wenn bei diesen keine Zähne geputzt werden. Wer auf die gesunde Ernährung seines Tieres achtet, kann auch Barfen. Dafür ist ein bisschen Fachwissen nötig, um selbst Futter in der optimalen Zusammensetzung von Eiweiß, Vitaminen und Kohlehydraten herzustellen. Es gibt spezielle Onlineshops, wo man die für das Barfen benötigten Fleischsorten in gewolfter Form gefroren bestellen kann. Wie viel Gemüse oder Reis man zugeben soll, solche Rezepte findet man online. Wer in größeren Einheiten kocht, kann die einzelnen Tagesportionen für die Fellnase einfrieren. Da weiß man genau, was in den Napf des Vierbeiners kommt und dessen Gesundheit wirksam unterstützt.</p>
<h2>Wie man seinen Hund an das Zähneputzen gewöhnt</h2>
<p>Damit sollte man <strong>schon beim Welpen beginnen</strong>, damit er diese Prozedur als einen ganz normalen Vorgang kennenlernt. Man kann schon das Milchgebiss des Tieres <strong>mit einer speziellen <a href="https://amzn.to/3MthdgK" target="_blank" rel="noopener">Hundezahnbürste</a></strong> bearbeiten. Zwar wird der Kleine auch darauf herumkauen, aber es ist nur wichtig, dass man die Zähne abgebürstet bekommt. Dazu gibt es spezielle Hundezahnpasta, die nach Hühnchen oder Ähnlichem schmeckt. Wenn der Kleine einiges von der Paste verschluckt, ist das auch nicht schlimm. Manche Hundebesitzer benutzen lieber einen Gummidäumling mit Noppen. Den schiebt man über den eigenen Daumen und reibt damit die Zähne entlang. <strong>Besonders viele Ablagerungen und damit auch Zahnstein beim Hund</strong>, bildet sich bei diesem im Raum der Speichelausführungsgänge. Das heißt auf der Innenseite der Schneidezähne im Unterkiefer und im Oberkiefer auf deren Außenseite.</p>
<h2>Wie man Spiel und Zahnpflege beim Hund miteinander kombiniert</h2>
<p>Mittlerweile wird im Tierhandel oder in den Onlineshops <strong>jede Menge an <a href="https://amzn.to/3vGvPTu" target="_blank" rel="noopener">Spielzeug</a> angeboten</strong>, bei deren Bearbeitung, Benagen und Spielen, ein<strong> reinigender Abrieb an den Zähnen erfolgt.</strong> Bei diesen Artikeln ist auf die Größe des Vierbeiners und dessen Gebiss zu achten. Das ersetzt zwar nicht die <strong>Zahnreinigung und Zahnpflege beim Hund</strong>, ist aber eine unterstützende Maßnahme, die keine Mühe verursacht.</p>
<p><strong>Wie man dem Zahnstein beim Hund vorbeugen kann</strong></p>
<ul>
<li>Bereits den Welpen früh an die Zahnpflege mit Bürste, eventuell Aufsteckbare für den Finger, gewöhnen.</li>
<li>Zahnpasta einsetzen. Alternativ gibt es auch natürliche Wirkstoffe in Verbindung mit ätherischen Kräuterölen aus der Naturmedizin. Wenn man das Mittel auf den Zahn aufträgt, wird der Bakterienfilm langsam aufgelöst und die Plaque wird schonend entfernt. Die wertvollen Wirkstoffe dringen bis in die Tiefe von Zahnfleischtaschen vor und wirken Zahnfleischerkrankungen entzündungshemmend und schmerzlindernd entgegen.</li>
<li>Den Hund, wenn er kauen kann, mit Trockenfutter, aber auch harten Bestandteilen, wie Knochen, füttern, damit der natürliche Abrieb des Zahnbelags gefördert wird.</li>
<li>Diverse Futterergänzungsmittel in Pulverform versprechen eine Vorbeugung gegen Zahnbelag. Einfach einmal mit dem Tierarzt darüber sprechen.</li>
<li>Hunden viel zu Kauen und zu Knabbern geben, damit sich ausreichend Speichel im Maul bildet, der die Futterreste hinwegschwemmt. Rinderohren, Schafsohren, oder Pansen sind natürliche Kausachen. Es gibt aber auch gute Kauspielzeuge im Fachhandel. Es wird außerdem spezielles bröseliges Hundefutter angeboten, das zur Behandlung von Zahnstein gedacht ist.</li>
</ul>
<h2>Hunderassen, die besonders von Zahnstein geplagt werden</h2>
<p>Große Hunderassen zeigen meist eine optimale Zahnstellung ihrer 42 Zähne, die genau auf die Kiefergröße abgestimmt sind. Diese stehen relativ weit auseinander, sodass sich Nahrungsreste weniger gut festsetzen können. <strong>Schnelles Laufen hilft Zahnstein beim Hund vorbeugen</strong>, wenn deren Zunge dabei wie ein Waschlappen säubernd über die Zähne wischt. Bei kleinwüchsigen Hunden ist die Situation bedeutend ungünstiger. In dem kleineren Kiefer stehen die Zähne bedeutend enger zusammen, wodurch leichter Futterreste hängen bleiben. Zudem leiden viele kleine Hunde unter Zahnfehlstellungen.<strong> Da ist die Zahnpflege beim Hund ein regelrechtes Muss.</strong></p>
<p><strong>Fazit</strong>: Was anfänglich als schwierig und aufwendig wirkt, wird bei regelmäßigem Training schnell zu einer eingespielten Routine, die keinen Stress mehr verursacht. Weder beim Hundehalter noch bei seinem besten Freund, dem Hund. Ein gutes Hundegebiss, auch noch in hohem Hundealter, ist die schönste Belohnung dafür. <strong>Damit der Hund immer kraftvoll zubeißen kann.</strong></p>
<p>Weiterführende Links:<br />
<a href="http://initiativezahngesundheit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative Zahngesundheit</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de/zahnstein-beim-hund-ursachen-behandlung-hilfestellungen/">Zahnstein beim Hund &#8211; Ursachen, Behandlung &#038; Hilfestellungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierarztpraxis-morasch.de">Tierarztpraxis Corina Morasch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.tierarztpraxis-morasch.de/zahnstein-beim-hund-ursachen-behandlung-hilfestellungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
